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Die Geschichte der Gartenpavillons

Geschichte der Gartenpavillons: Entdecken Sie ihre Entwicklung vom alten Ägypten bis heute und warum diese zeitlosen Gartenbauten noch immer beliebt sind.

Die Geschichte der Gartenpavillons

Kurz gesagt: Gartenpavillons zählen zu den ältesten Gartenbauten — die ersten entstanden vor rund 5.000 Jahren in ägyptischen Gärten und wurden später vom antiken Griechenland und Rom, von Persien und Japan übernommen. Das englische Wort gazebo stammt aus der Zeit um 1752. In die Slowakei gelangten Gartenpavillons im 19. Jahrhundert und sind bis heute beliebt.

Gartenpavillons gehören zweifellos zu den am weitesten verbreiteten Bauten in unseren Gärten. Und gemeinsam mit Pergolen werden sie immer beliebter. War das früher auch so? Gehen wir gemeinsam ihre Geschichte durch, ganz von Anfang an — vom alten Ägypten bis in die Gegenwart.

Antike: Ägypten, Griechenland und Rom

Gartenpavillons waren bereits vor 5.000 Jahren recht verbreitet. Sie tauchten in ägyptischen Gärten auf, und die Ersten, die sie besaßen, waren Angehörige angesehener Familien. Sie glaubten, ihre Gärten seien irdische Paradiese, die sie mit ins Jenseits nehmen würden. Ganze Gärten, Pavillons inbegriffen, wurden oft an die Wände von Grabstätten gemalt. Solche Malereien wurden in Gräbern aus der Zeit um 1400 v. Chr. gefunden.

Später wurden Gartenpavillons zu einem festen Bestandteil der Gärten im antiken Griechenland und Rom, wo sie als Ort der Ruhe und Unterhaltung dienten. Sie standen vor allem in den Parks und Gärten wohlhabender Bürger und der Aristokratie. Im antiken Griechenland nannte man Gartenpavillons tholoi, was einen runden Raum bezeichnet, und sie waren meist von Bäumen oder Säulen umgeben. Wohlhabende Römer und die Bewohner Pompejis errichteten Pavillons, die kleinen Tempeln ähnelten und in denen sie ihre Götter darstellten.

Persien und Japan

Auch in persischen Gärten fehlten Gartenpavillons nicht, wo sie um das 10. Jahrhundert wie bunte Zelte mit Matten aussahen oder mitunter wie zweistöckige Bauten mit Kuppeln, Marmorsäulen und goldenen Sitzen. Häufig wurden sie neben Teichen oder Wasserläufen im Garten errichtet.

Gartenpavillons in Japan haben seit jeher eine ganz eigene Bedeutung. Sie dienten als Teehäuser und als Schauplatz spiritueller Zeremonien. Später, während der Renaissance, dienten Gartenpavillons als Zufluchtsorte und Orte der Meditation und tauchten vor allem in Klostergärten auf. Wünschen Sie sich einen eigenen japanischen Garten? Werfen Sie einen Blick auf unseren Hinode-Pavillon.

Das Mittelalter in Europa

Im Mittelalter ließ die Beliebtheit von Gartenpavillons nicht nach. Sie wurden oft in den Gärten von Kathedralen und Klöstern errichtet, wo sie im gotischen Stil als Ort des Gebets oder der Ruhe an warmen Sommertagen dienten. In dieser Zeit tauchten auch dekorative Elemente wie Statuen, Reliefs und geschwungene Ornamente auf.

In Italien waren die sogenannten „Belvederes” beliebt — Bauten, die einem Gartenpavillon sehr ähnlich waren, mit einem Dach und einer oder mehreren offenen Seiten. Im 14. Jahrhundert entstanden in Frankreich zahlreiche Gartenpavillons, was wiederum England beeinflusste, wo sie im 15. Jahrhundert wie Pilze aus dem Boden zu schießen begannen.

Renaissance und Neuzeit: Blüte in ganz Europa

Im 16. und 17. Jahrhundert wurden Gartenpavillons in ganz Europa Teil von Gartengestaltungskonzepten. In Italien, Frankreich und England waren sie bei wohlhabenden und einflussreichen Familien beliebt und hatten oft elegante Formen, die mit Gemälden oder Skulpturen verziert waren. In den englischen Gärten der elisabethanischen Zeit dienten sie vor allem der Unterhaltung. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts rückten Gartenpavillons im chinesischen Stil stark in den Vordergrund.

Im 17. und 18. Jahrhundert erlebten Gartenpavillons vor allem in England und Frankreich ihre Blüte. Englische Gärten wiesen oft romantische Pavillons auf, in denen Besucher ruhen und den Garten bewundern konnten, während sie in französischen Gärten meist im Zentrum platziert wurden.

Woher stammt das Wort gazebo?

Einige Zeit nach dieser Epoche, vermutlich im Jahr 1752, entstand das englische Wort gazebo. Es setzt sich aus dem Wort gaze und der lateinischen Endung ebo zusammen und bedeutet wörtlich „ich werde schauen”. Der Begriff könnte für einen Gartenpavillon kaum treffender sein — schließlich ist es ein Bau, von dem aus man den ganzen Garten bewundern kann!

Die ersten Gartenpavillons in Amerika

In Amerika wurden Gartenpavillons erst im 18. Jahrhundert beliebt. Errichtet wurden sie von Angehörigen der wohlhabenden Mittelschicht. Später gerieten sie aus der Mode, weil Häuser mit breiten Veranden angesagt waren. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kamen sie jedoch wieder in Mode, und die Menschen schätzten sie vor allem wegen ihrer Entfernung vom Haus — und damit wegen der Privatsphäre, die sie boten. Zudem tauchten im 19. Jahrhundert neue Materialien wie Metall und Glas im Pavillonbau auf, die moderne und innovative Konstruktionen ermöglichten.

Die Ankunft des Gartenpavillons in der Slowakei

In der Slowakei kamen Gartenpavillons im 19. Jahrhundert in Gebrauch. Damals wurden sie meist aus Holz gebaut und hatten ein schlichtes Design. Im 20. Jahrhundert wurden sie auch in gewöhnlichen Haushalten beliebt und in unterschiedlichen Größen und Formen errichtet.

Und wie sieht es heute aus?

Gartenpavillons sind auch heute auf dem Vormarsch. Die Menschen begeistern sich vor allem für ihr Aussehen, da sie den Garten verschönern. Ebenso schätzen sie die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten und die Privatsphäre, die ein Gartenpavillon bietet. Moderne Gartenpavillons werden nicht nur in Familiengärten, sondern auch in Parks und im öffentlichen Raum errichtet. Und das Beste daran: Sie lassen sich in den unterschiedlichsten Designs fertigen, ganz nach den Wünschen des Eigentümers. Träumen auch Sie von einem Gartenpavillon? Wir machen Ihren Traum wahr!

Gartenpavillons haben eine reiche Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht. Von ihren Anfängen an dienten sie als Ort zum Ausruhen und Plaudern, und heute sind sie ein beliebtes Element der Gartengestaltung. Mit ihrer Vielfalt an Designs, Materialien und Zubehör lassen sich Gartenpavillons genau auf Ihre Bedürfnisse zuschneiden und schaffen einen angenehmen, gemütlichen Ort zum Entspannen und Erholen im Garten.

Häufige Fragen

Welches Material wird am häufigsten für den Bau von Gartenpavillons verwendet?

Gartenpavillons können aus verschiedenen Materialien gefertigt werden, etwa aus Holz, Metall oder Beton. Holz ist jedoch das am häufigsten verwendete Material für den Bau von Gartenpavillons, weil es ein natürliches Aussehen verleiht und leicht zu pflegen ist.

Was war der erste Gartenpavillon?

Die ältesten bekannten Gartenpavillons stammen aus ägyptischen Gärten vor rund 5.000 Jahren — ihre Abbilder haben sich auf Malereien in Gräbern aus der Zeit um 1400 v. Chr. erhalten. Sie dienten Angehörigen angesehener Familien als Ort der Ruhe und für gesellschaftliche Zusammenkünfte. Diese Idee überdauerte die Jahrhunderte und wurde zur Grundlage für moderne, maßgefertigte Gartenpavillons.

Wofür werden Gartenpavillons heute genutzt?

Heute werden Gartenpavillons als Ort zum Entspannen und für Sitzgelegenheiten im Garten genutzt. Häufig werden sie auf Terrassen oder an den Rändern von Gärten platziert. Sie können auch als Platz zum Grillen oder als Ort für gesellschaftliche Zusammenkünfte dienen. Mit verschiedenem Zubehör wie Lampen oder Vorhängen lassen sich Gartenpavillons genau auf Ihre Bedürfnisse zuschneiden und schaffen einen angenehmen, gemütlichen Ort zum Entspannen und Erholen.

František Kečkéš — Gründer von Gazebo, maßgefertigte Gartenpavillons und Pergolen
Über den Autor

František Kečkéš

Gründer des Familienbetriebs Gazebo. Seit 2009 entwirft er maßgefertigte Pergolen, Gartenpavillons und Wintergärten — vom ersten Entwurf über die Produktion bis zur Montage.

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